Transaktionsanalyse

Eric Berne (Foto: www.ta-wita.at)
Eric Berne (Foto: www.ta-wita.at)

Ursprung der Transaktionsanalyse

 

Die Transaktionsanalyse (TA) wurde in den 1950er Jahren als eigenständiges psychotherapeutisches Heilverfahren aus der Psychoanalyse und Sozial-Psychiatrie von dem US amerikanischen Arzt und Psychiater Eric Berne begründet.

 

Die TA ist heute eine der 22 Psychotherapie-Methoden, die durch das österreichische Psychotherapiegesetz als Heilverfahren anerkannt sind. Die TA stellt theoretisch fundierte, durchwegs sehr anschauliche, psychologisch lebensnahe Konzepte zur Verfügung, mit denen Menschen sich selbst und andere bezüglich ihrer erlebten Wirklichkeit reflektieren, analysieren und bei Bedarf verändern können.

 

Die Transaktionsanalyse sieht den Einzelnen in seiner Subjektivität und Ganzheitlichkeit, eingebettet in Beziehungen zu Menschen, mit denen er in ständigem Austausch steht. Der Einsatz transaktionsanalytischer Konzepte hat zum Ziel, gemeinsam Leben sinnvoll und freudevoll zu gestalten und gleichberechtigt miteinander zu kooperieren. Dies geschieht nach Überzeugung der Transaktionsanalytischen Therapie vor allem durch Förderung und Entwicklung von Autonomie als selbst bestimmter, spontaner und bezogenheitsfähiger Ausdruck in und an dieser Welt.

 

Weiter beschäftigt sich die Beziehungsanalyse mit den Fragen, was, wie und warum Menschen miteinander „etwas“ austauschen, wie und warum sie miteinander verbal und nonverbal kommunizieren und somit ihre Beziehungen gestalten. Aus dieser Analyse lassen sich Grundmuster erkennen, die in verschiedenen Situationen immer wieder die Gestaltung der Beziehungen maßgeblich beeinflussen und uns im schlechtesten Fall auch körperlich oder seelisch krank werden lassen.

 

Durch die Transaktionsanalytische Psychotherapie ist es möglich diese Grundmuster zu verändern und gegebenenfalls auch zu verbessern, sodass ein gesunder Umgang mit einem selbst und den Mitmenschen wieder möglich wird. Ein besonderes Augenmerk wird auf die unbewussten Vorgänge und Verarbeitungs-mechanismen von uns Menschen gelegt weswegen es als Tiefenpsychologisches Verfahren bezeichnet wird. Deshalb bietet die Tiefenpsychologische Transaktionsanalyse auch die Möglichkeit nicht nur auf das sichtbare Symptom, sondern auch auf die unbewussten Ursachen einzugehen.

 

PATRICK SCHERTLER

Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision

 

Transaktionsanalytische Psychotherapie

 

Weiterbildung in Sexualtherapie

 

Beratung

 

Coaching